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Gute Planung ist alles. So kommen Geranien (fast) ohne Pflege aus

Geranien sind dankbare Gewächse. Sie wachsen schnell, blühen üppig und langanhaltend und sind dabei robust und anspruchslos. Ein sonniger Standort, Wasser und reichlich Nährstoffe sind die wichtigsten Voraussetzungen, damit die beliebten Sommerblumen vom Frühjahr bis in den Herbst prachtvoll gedeihen. Entfernt man zusätzlich hin und wieder verwelkte Blätter und Blütenstände, ist das Glück der Geranien perfekt.

Für alle, denen schon regelmäßiges Gießen, Düngen und Ausputzen zu aufwändig sind, haben die Experten Pelargonium for Europe (PfE) drei hilfreiche Tipps parat. Mit diesen sorgt man bereits beim Auspflanzen dafür, dass die Geranien später fast ohne Pflege auskommen.

Tipp 1: Wasserspeicherkästen oder automatische Bewässerungssysteme nutzen

Geranien lieben es sonnig und heiß. Und auch wenn sie dank ihrer dicken Stängel und Stiele kürzere Trockenperioden problemlos überstehen, benötigen sie regelmäßig Wasser, um üppig zu wachsen und viele Blüten zu bilden. An sehr heißen Tagen und vollsonnigen Standorten kann es sogar nötig sein, morgens und abends zu gießen. Wasserspeicherkästen sowie automatische Bewässerungssysteme reduzieren den Gießaufwand deutlich. Zu teuer? Bewässerungssysteme lassen sich auch selbst bauen, zum Beispiel mit PET-Flaschen. Anleitungen finden sich im Internet.

Tipp 2: Langzeitdünger verwenden

Geranien gehören zu den Starkzehrern. Das bedeutet, dass sie einen besonders hohen Nährstoffbedarf haben. Um die Pflanzen optimal zu versorgen, muss das Gießwasser deshalb selbst bei vorgedüngter Erde schon nach wenigen Wochen zusätzlich mit Flüssigdünger angereichert werden. Wer nicht ans Düngen denken möchte, mischt beim Einpflanzen der Geranien einen Langzeitdünger in die Erde.

Wichtig:

Damit der Nährstoffvorrat bis zum Ende der Saison im Herbst reicht, unbedingt einen 9-Monatsdünger wählen. Steigen die Temperaturen über 20 Grad Celsius, sind die Nährstoffe in der Regel bereits mehrere Wochen vor dem angegebenen Wirkungsende aufgebraucht und es muss nachgedüngt werden.

Tipp 3: selbstreinigende Sorten wählen

Geranien blühen besonders reich, wenn man Verblühtes regelmäßig entfernt. Viele Pflanzenliebhaber genießen das Ausputzen und empfinden es als meditativ. Für alle, die der Tätigkeit nichts abgewinnen, gibt es selbstreinigende Geraniensorten.

Es handelt sich dabei um besonders blühfreudige, hängende Geranien, die abgeblühte Blütenstände selbstständig abwerfen. Die selbstreinigenden Sorten eignen sich wegen des hängenden Wuchses besonders gut für Balkonkästen und Hängegefäße.

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