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Bunte Geranien aller Art.

FAQ – Häufige Fragen rund um Geranienpflege & Co.

Wie pflanze ich Geranien? Welche Geraniensorten gibt es? Sind Geranien bienenfreundlich? Hier finden Sie Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um die Geranie, die uns immer wieder gestellt werden.

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Grundwissen

Geranien sind pflegeleichte Blumen, die die ganze Beet- und Balkonpflanzen-Saison blühen. Man kann sie in Blumenkästen, Kübel oder Beete pflanzen.

Geranien gehören zu den beliebtesten Zierpflanzen überhaupt. In Europa werden jedes Jahr mehr als 400 Millionen Stück verkauft.

Mit Geranie und Pelargonie ist die gleiche Beet- und Balkonpflanze gemeint. Dass es zwei Namen gibt, liegt daran, dass die Geranie botanisch „Pelargonium“ heißt.

Nicht verwechseln darf man die Beet- und Balkonpflanze Geranie mit „Geranium“.

„Geranium“ ist eine eigene Pflanzen-Gattung, die in Staudenbeeten wächst. Der deutsche Name dieser winterharten Staudengattung lautet Storchschnabel.

Insgesamt gibt es mehr als 200 Arten von Geranien. Viele davon findet man nur als Wildpflanzen im südlichen Afrika. Die folgenden Geranienarten sind im Handel am häufigsten zu finden:

Stehende Geranien (Pelargonium zonale)
eignen sich bestens für Beete und Blumentöpfe. Sie wachsen buschig und werden 25 bis 40 Zentimeter hoch.

Hängegeranien (Pelargonium peltatum)
verwandeln Balkonkästen oder Ampeln in Blüten-Wasserfälle. Sie bilden bis zu 150 Zentimeter lange Triebe.

Interspezifische Geranien
können in Kübel, Balkonkästen oder als Bodendecker ins Beet gepflanzt werden. Interspezifische Geranien sind spezielle Kreuzungen zwischen Hängegeranien und stehenden Geranien, die besonders wetterfest sind und extra stark wachsen.

Duft-Geranien (Pelargonium sp.)
lässt man meistens in Töpfen wachsen. Sie blühen nicht besonders aufregend, aber berührt man ihre Blätter, duften sie nach Zitrone, Minze, Rose oder sogar Schokolade. Mit Blüten und Blättern von Duftgeranien schmeckt selbst gemachte Limonade fantastisch und der Salat bekommt mehr Pep. Duft-Geranien wachsen buschig.

Edel-Geranien (Pelargonium grandiflorum)
stehen anders als die anderen Geranien gerne in der Wohnung an einem hellen Platz. Sie besitzen traumhaft schöne, extra große Blüten. Man erkennt Edel-Geranien daran, dass die Ränder ihres Laubs leicht gezackt sind. Edel-Geranien wachsen aufrecht und kompakt. Manchmal werden sie auch „Englische Geranien“ genannt.

Mehr Informationen zu diesen und weiteren Arten wie den Blattschmuck- oder Schmetterlingsgeranien finden sich hier.

Ja. Geranien sind sehr robust und pflegeleicht. Eigentlich gedeihen und blühen sie fast von selbst. Was bei der Geranien-Pflege wichtig ist, erklären wir hier.

Je mehr Licht Geranien bekommen, desto schöner blühen sie. Der ideale Standort ist sonnig bis halbschattig. Die Geranie verträgt auch pralle Mittagssonne.

Die klassischen Outdoor-Geranienarten blühen in Deutschland ab Mai. Im Handel finden sich auch schon früher Geranien-Pflanzen, die kurz vor der Blüte stehen. Die ursprünglich als Zimmerpflanzen gezüchteten Edelgeranien blühen bereits ab März.

Geranien blühen in Deutschland bis Oktober. In einem warmen, sonnigen Herbst sogar noch länger. Wie lange genau, hängt von der Temperatur und den Lichtverhältnissen ab.

An halbschattigen Standorten lässt die Blüte im Herbst deutlich nach.

Damit Geranien lange schön bleiben, sollte man sie regelmäßig gießen und düngen, verblühte Blüten entfernen und sie so hell und sonnig wie möglich stellen.

Geranien sind ungiftig für Menschen. Die Blüten und Blätter von Duft-Geranien kann man sogar essen. Auf dem Etikett steht, welche Duft-Geranien für den Verzehr geeignet sind.

Für Hunde und Katzen sind Geranien ungiftig.
Nager wie Hasen, Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster dürfen Geranien nicht fressen.

Duft-Geranien sollen gegen Mücken helfen. Vor allem Zitronen-Geranien und Kieferduft-Geranien verströmen ätherische Öle, die Mücken abschrecken.

Geranien regenerieren sich nach einem leichten Frostschaden. Vorausgesetzt es sind nur die Blätter erfroren. Stängel und Wurzeln müssen noch intakt sein. Wir raten trotzdem davon ab, Geranien nach draußen zu pflanzen, wenn noch Nachtfrost zu erwarten ist.

Geranien selbst vermehren – theoretisch ist das möglich. Man kann Geranien aussäen oder Stecklinge von Geranien nehmen. Praktisch ist es jedoch mit sehr viel Aufwand verbunden.

Die Stecklinge nimmt man am besten im Juli oder August. Anschließend muss man über mehrere Wochen für optimale Bedingungen zur Bewurzelung sorgen. In den Winter gehen die Geranien als kleine Pflanzen.

Geranien-Saatgut bringt man im Januar oder Februar aus. Bei etwa 21 Grad keimen Geranien nach 10 bis 20 Tagen. Anschließend vereinzeln und mit viel Licht und Wärme großziehen.

Selbst vermehrte Geranien blühen später als gekaufte, weil man ihnen in der Wohnung nicht die optimalen Bedingungen bezüglich Temperatur und Licht bieten kann wie in einem professionellen Gewächshaus.

Ja, es gibt Geraniensamen. Die Anzucht vom Samenkorn bis zur blühenden Pflanze ist jedoch mit viel Aufwand verbunden. Außerdem gibt es nicht viele Sorten.

Geranien-Saatgut bringt man im Januar oder Februar aus. Bei etwa 21 Grad keimen Geranien nach 10 bis 20 Tagen. Anschließend vereinzeln und mit viel Licht und Wärme großziehen.

Selbst vermehrte Geranien blühen später als gekaufte, weil man ihnen in der Wohnung nicht die optimalen Bedingungen bezüglich Temperatur und Licht bieten kann wie in einem professionellen Gewächshaus.

Die einfach blühenden oder halb gefüllten Geraniensorten produzieren Pollen und zum Teil auch Nektar, den die Bienen vor allem annehmen, wenn die Nahrung im Herbst knapp wird.

Gefüllt blühende Sorten produzieren kaum Nahrung für Insekten. Trotzdem kann ein Balkon mit Geranien zum Insektenparadies werden. Das ganze Jahr über finden Bienen Nahrung in bunt bepflanzten Kästen, bei denen man zu Geranien etwa Thymian oder Lavendel pflanzt.

Ja. Wenn die Geranien nicht mit chemischen Pflanzenschutzmitteln behandelt sind, sind sie für Menschen genießbar. Mit den Blüten kann man Salate dekorieren und die Blätter von Duftgeranien aromatisieren Limonaden, Süßspeisen und andere Gerichte.

Wichtig: Etikett der Pflanze kontrollieren! Dort findet man den Hinweis, ob eine Pflanze zum Verzehr geeignet ist.

Geranien schmecken Tieren nicht besonders gut. Sogar die Schnecken lassen die Finger davon.

Falls Hunde und Katzen an den Geranien knabbern, ist das nicht schlimm. Für sie sind die Geranien nicht giftig.

Anders verhält es sich bei Nagern wie Kaninchen, Meerschweinchen und Hamstern. Sie sollten nicht von diesen Sommerblumen naschen.

Ja sicher! Geranien geben besonders hübsche Schnittblumen ab. Und zwar egal, ob es sich um die Blüten von stehenden Geranien, Hängegeranien oder Edelgeranien handelt. Geranienblüten lassen sich gut mit anderen Schnittblumen kombinieren und zu prächtigen Sommersträußen verarbeiten. Da Laub von Blattschmuckgeranien bringt das gewisse Etwas in sommerliche Arrangements.

Ja. Es gibt Geranien für drinnen. Edelgeranien sind Zimmerpflanzen, die ab Anfang April verkauft werden.

Nach der ersten Blüte können Edelgeranien an einen geschützten Platz ins Freie umziehen. Sie blühen dort in aller Regel erneut.

Geranien pflanzen

Der Fachhandel bietet in Deutschland die ersten Geranien um die Osterzeit an. Ende März/Anfang April sind das die so genannten Edel-Geranien. Sie eignen sich für helle Plätze in der Wohnung.

Ab Mitte April werden dann auch immer mehr Geranien für draußen verkauft.

Anfang Mai gibt es die größte Auswahl.

Wieviel Geranien in Deutschland kosten, lässt sich nicht pauschal sagen. Es kommt auf die Qualität an.

Die Größe sagt viel darüber aus, ob Geranien gleich weiterwachsen und in kürzester Zeit üppig blühen oder ob man sich erst noch intensiv um sie kümmern muss.

Je kleiner eine Pflanze, desto mehr Pflegeaufwand hat man zu Hause, bis die Geranien blühen.

Stehende Geranien und Hängegeranien

In Gärtnereien und Gartencentern bezahlt man für gute Standardware, die meistens in einem Topf mit 10,5 Zentimeter Durchmesser angeboten wird, um die 2 bis 3 Euro. Im Angebot zum Saisonstart manchmal auch etwas weniger.

Kräftige Pflanzen im 12-cm-Topf kosten etwas mehr.

Bei Solitär-Geranien im 13-cm-Topf oder größer liegen die Preise höher.

Kleine Geranien bekommt man im 6er-Pack beim Discounter schon für weit unter einem Euro pro Stück.

Für üppige Balkonkästen sind Geranien im 12-cm-Topf die beste Wahl. Auch mit der Standardware ist man gut bedient. Allerdings dauert es mit der ein bisschen länger, bis die Pflanzlücken zugewachsen sind.

In Kübeln macht die Premium-Qualität im 13er Topf oder größer gleich etwas her. Für Balkonkästen braucht man aber keine Geranien in dieser großen Größe zu kaufen, weil man dann sehr voluminöse Kästen bräuchte, um die Ballen noch gut einpflanzen zu können.

Wie die Preisunterschiede entstehen:

Die Kultur von großen Geranien verbraucht mehr Ressourcen als die von kleinen. Große Geranien brauchen mehr Platz im Gewächshaus. Sie stehen dort länger als die kleinen. Die großen brauchen außerdem größere Töpfe, mehr Erde, mehr Wasser, mehr Dünger, mehr Arbeit.

Edel-Geranien
Edel-Geranien liegen preislich auf dem Niveau von anderen blühenden Zimmerpflanzen.

Gute Geranien-Qualität erkennt man an diesen vier Qualitätsfaktoren:

• buschiger Wuchs
• kräftige Triebe
• reichlich Knospen
• gut durchwurzelter Ballen

Sobald kein Nachtfrost mehr droht, kann man Geranien nach draußen pflanzen. Das ist in Deutschland meistens Mitte Mai nach den Eisheiligen der Fall.

Falls man sie trotzdem früher rauspflanzen will, erklären wir hier, wie man die Pflanzen vor Nachtfrost schützen kann.

Am besten frische Geranien-Erde. Frische Balkon- und Kübelpflanzen-Erde oder Universal-Pflanzerde in guter Qualität geht auch.

So erkennt man gute Blumenerde:
riecht angenehm erdig
ist gleichmäßig krümelig
hat Zuschlagstoffe wie Ton und Perlit

Nicht geeignet sind Erden, die schon im Sack modrig riechen, Befall mit Schimmel zeigen und/oder bei denen Trauermücken auffliegen, wenn man in den Sack greift. Auch unverrottete Zweige und Plastikreste in der Blumenerde sind ein Zeichen von mangelnder Qualität.

Frische Blumenerde macht die Pflege leicht. Vor allem aus zwei Gründen.

1. Geranien haben einen hohen Nährstoffbedarf. Nur mit frischer, vorgedüngter Blumenerde starten die Pflanzen optimal in die Saison.

2. Nach einem langen Sommer im Balkonkasten oder Kübel hat die alte Erde viel von ihrer Struktur eingebüßt. Sie kann weniger gut Wasser halten als frische Erde. Auch das Verhältnis zwischen Grob- und Feinporen verändert sich mit der Zeit.

Die alte Erde kann man kompostieren oder damit den Boden der Blumenbeete verbessern.

Der optimale Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen beträgt 20 Zentimeter.

Faustregel:
Kasten 40 cm: 2 Geranien
Kasten 60 cm: 3 Geranien
Kasten 80 bis 100 cm: 4 Geranien
Topf < 20 cm Durchmesser: 1 Geranie
Topf > 20 cm Durchmesser: 2 Geranien oder mehr

Damit die Wurzeln ausreichend Platz haben, sollte der Blumenkasten 20 Zentimeter hoch sein.

Wir wissen, dass die meisten Kästen niedriger sind. Wir raten, keine Kästen zu kaufen, die weniger als 18 Zentimeter hoch sind.

Tipps:

• Wasserspeicher-Kästen benutzen! Sie reduzieren den Aufwand für das Gießen enorm.

• Helle Farben kaufen! In hellen Gefäßen verdunstet weniger Wasser als in dunklen, weil sie sich in der Sonne nicht so stark erwärmen.

Ein Topf mit 20 bis 25 Zentimetern Durchmesser ist für eine einzelne Geranie ideal.

Wenn man mehr Geranien pflanzen will oder bunte Kombinationen mit anderen Sommerblumen, müssen die Kübel entsprechend größer sein.

Als Faustregel gilt, dass eine Geranie 20 Zentimeter Abstand zur nächsten Pflanze braucht.

Eine ausführliche Anleitung zum Pflanzen mit Bildern gibt es hier.

Schritt 1: Wurzelballen der Geranie in eine Wanne mit Wasser stellen, damit er sich noch einmal vollsaugen kann.

Schritt 2: Drainagematerial in das Pflanzgefäß einbringen. Gefäß zu drei Vierteln mit frischer Geranienerde füllen.

Schritt 3: Geranien einsetzen, so dass der Wurzelballen mit der Erdoberfläche abschließt. Gegebenenfalls Erde auffüllen. Andrücken.

Schritt 4: Gefäß an seinen Standort bringen. Angießen.

Bei Wasserspeicherkästen gibt es verschiedene Systeme.

Wichtig: Mit dem Pflanzen warten, bis es keinen Nachtfrost mehr gibt. Geranien reagieren auf kühle Temperaturen mit Entwicklungsverzögerungen. Schon Temperaturen unter fünf Grad lösen eine Wachstumspause aus, Frost kann sie das Leben kosten.

Geranien kann man mit allen Sommerblumen kombinieren, die wie sie einen sonnigen, warmen Standort lieben.

Mögliche Kombinationspartner sind zum Beispiel:

Blütenpflanzen: Schneeflockenblume, Zauberschnee, Elfensporn, Eisenkraut, Petunie, …

Strukturpflanzen: Weihrauch, Süßkartoffel, Buntnesseln, …

Mediterrane Kräuter: Lavendel, Salbei, Thymian, …

Für sonnige Standorte, an denen die Hitze weniger brütet, eignen sich Edellieschen, Männertreu, Zauberglöckchen, Vanilleblume als Kombinationspartner.

Sowohl stehende Geranien als auch Hängegeranien kann man in Balkonkästen und in andere Gefäße pflanzen. Auch in Hängeampeln sehen sie schön aus.

Duftgeranien und Edelgeranien wirken am besten in Einzeltöpfen, die man in Gruppen aufstellt.

Man kann Geranien auch ins Beet pflanzen. Dafür sind vor allem stehende oder interspezifische Geranien geeignet.

Inspiration gesucht? Die gibt es in unserem Deko-Blog!

Geranien verwandeln Balkon und Terrasse in ein Blütenmeer. Edelgeranien sorgen in deinem Wohnzimmer für elegantes Flair. Die Blätter von Duft-Geranien aromatisieren Salate, Süßspeisen und Limonaden. Und Blattschmuckgeranien setzt man als Strukturpflanzen in bunten Sommerkombinationen ein.

Geranien passen zu allen Pflanzen, die ähnliche Standortansprüche haben wie sie. Also zu allen Pflanzen, die es warm und sonnig mögen.

Blütenpflanzen: Schneeflockenblume, Zauberschnee, Elfensporn, Eisenkraut, Petunie, …

Strukturpflanzen: Weihrauch, Süßkartoffel, Buntnesseln, …

Mediterrane Kräuter: Lavendel, Salbei, Thymian, …
Für sonnige Standorte, an denen die Hitze weniger brütet, eignen sich Edellieschen, Männertreu, Zauberglöckchen, Vanilleblume als Kombinationspartner.

Obendrein lassen sich Kübelpflanzen wie Wandelröschen, Bleiwurz oder Dipladenien mit Geranien unterpflanzen.

Ja. Vor allem stehende Sorten eignen sich. Auch Blattschmuck- und Duftgeranien kann man ins Beet auspflanzen.

Sie alle brauchen wie die Geranien in Kästen und Kübeln einen möglichst sonnigen Standort.

Man kann Geranien in das Beet oder auf das Grab pflanzen, sobald keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind.

Den Boden verbessert man mit Kompost oder mit Langzeitdünger. Wurzelballen vor dem Pflanzen in Wasser tauchen, damit sie gut gesättigt sind.

Die Geranien setzt man so tief ein, dass der Wurzelballen mit der Erdoberfläche abschließt. Durchdringend Angießen nicht vergessen!

Ja. Geranien wachsen in Wasserspeicher-Kästen sehr gut. Diese Gefäße reduzieren den Gießaufwand erheblich.

Geranien pflegen

Geranien sind robust. Es macht nichts, wenn sie einmal für ein paar Tage feuchter stehen. Völlig durchnässte Erde bekommt ihnen aber nicht gut. Deshalb ist es wichtig für eine gute Drainage zu sorgen. Es ist besser, sie häufiger, dafür aber in geringerer Menge zu gießen.

Im Sommer, wenn es warm ist und die Sonne scheint, brauchen Geranien viel Wasser. Nicht sicher, ob gießen oder nicht? Dann die Pflanzen lieber etwas trockener halten.

Aus Wasserspeicher-Kästen bedienen sich die Pflanzen aus dem Reservoir von selbst nach Bedarf.

Eine ausführliche Anleitung, wie man restlos vernässte Geranien rettet, gibt es hier.

Geranien haben als Starkzehrer einen hohen Nährstoffbedarf. Nach vier bis sechs Wochen sollte mit dem Nachdüngen begonnen werden, denn dann sind die ersten Reserven aus der frischen Blumenerde schon aufgebraucht.

Für das Düngen handelsüblichen Flüssigdünger für Blühpflanzen einmal pro Woche ins Gießwasser mischen.

Die Alternativen:

Langzeitdünger versorgt die Geranien fast für die ganze Saison.

Düngestäbchen halten etwa zwei bis drei Monate.

Hier geht es zu einer ausführlichen Anleitung zum Düngen.

Geranien sind pflegeleicht. Besonders die einfach blühenden Sorten überstehen Regen besser als viele andere Sommerblumen, solange ihre Wurzeln nicht dauerhaft im Wasser stehen.
Sinnvoll ist, bei anhaltendem Dauerregen regelmäßig zu kontrollieren, ob überschüssiges Wasser ablaufen kann und kaputte Blüten zu entfernen, damit sich keine Pilzkrankheiten ausbreiten.

Weil mit ablaufendem Wasser auch Nährstoffe ausgeschwemmt werden, lohnt es sich, in Regenperioden regelmäßig nachzudüngen.

Ohne Messer und ohne Schere geht das am besten. Weil die Stiele so knackig sind, reicht es den verblühten Blütenstiel am Blattknoten anzupacken und ruckartig umzuknicken.

Wer ein Messer oder eine Schere verwenden will, schneidet damit die verblühten Geranien-Blüten dicht am Blattknoten ab. Die Klingen müssen sauber sein.

Ja. Geranien zu überwintern ist möglich.

Die Pflanzen vor dem ersten Nachtfrost auf etwa 15 Zentimeter zurückschneiden und an einen hellen, kühlen Ort bringen. Im Winter braucht man sie so gut wie nie zu gießen. Im Frühjahr die Pflanzen in frische Erde umtopfen und wärmer stellen. Mit ein bisschen Glück treiben sie wieder aus.

Weitere Infos zum Überwintern gibt es hier.

Geranien brauchen Licht, Wärme, Nährstoffe und ausreichend Wasser, um üppig zu blühen. Wer für einen sonnigen, warmen Standort sorgt, regelmäßig düngt und gießt, dem werden es seine Geranien mit einer üppigen Blüte danken.

Geranien wachsen von Natur aus so, dass man sie während des Sommers nicht zurückschneiden muss. Wer seine Pflanzen überwintern will, schneidet sie vor dem Einräumen ins Winterquartier auf etwa 15 Zentimeter zurück.

Geranien brauchen Wasser, wenn sich die Erde warm und trocken anfühlt. Staunässe vertragen Geranien überhaupt nicht.

Zu Beginn der Saison ist Gießen nicht jeden Tag nötig. An sehr heißen Sommertagen kann es sinnvoll sein, morgens und abends zu gießen.

Hinweis: Auch bei Regen kann Gießen nötig sein, wenn durch das dichte Laub kein Regen bis zu den Wurzeln durchdringt.

Am besten mit abgestandenem Wasser in den frühen Morgenstunden. Möglichst direkt auf die Erde und nicht auf Laub und Blüten.

Duftgeranien stehen im Sommer gerne an einem sonnigen bis halbschattigen Standort.

Während der Wachstumszeit regelmäßig gießen und mit der halben Dosis Flüssigdünger düngen, die andere Geranien-Arten bekommen. Für einen buschigen Wuchs Triebe regelmäßig stutzen.

Geranien wachsen in Richtung Sonne. Für rundum gleichmäßige Pflanzen die Töpfe und Kübel jede Woche um 90 Grad drehen.

Erste Hilfe

Als erstes gilt es, die Geranien an einen warmen, hellen Platz zu bringen, an dem sie kein neuer Regen trifft. Dann kommt es darauf an, wie nass die Geranien sind – und wie lange das schon der Fall ist. Manchmal hilft es schon, einfach neuen Regen zu vermeiden.

Sind die Geranien schon länger triefend nass, empfehlen wir, sie in frische Blumenerde umzutopfen und erst einmal nicht zu gießen. Die trockenere, neue Erde zieht das Wasser aus der nassen wie ein Schwamm, bis sich ein neues Gleichgewicht eingestellt hat. Ist das entstanden, wieder dosiert mit dem Gießen beginnen.

Stehen die Geranien auf Untersetzern ist es wichtig, darauf zu achten, dass bei Regen in ihnen nicht ständig Wasser steht.

Nein. Das ist in der Regel nicht schlimm. Geranien sind robust und brauchen viele Nährstoffe, um üppig zu blühen. Kein Grund zur Sorge besteht, wenn man häufiger in der richtigen oder etwas überdosierten Menge flüssig gedüngt hat als empfohlen.

Kritischer sieht es aus, wenn Flüssigdünger viel weniger verdünnt wurde, als es auf der Verpackung steht. Je höher die Nährstoffe in dem Flüssigdünger konzentriert sind, umso schlechter. Es kann passieren, dass der Dünger die Wurzeln verätzt. Wird der Fehler schnell bemerkt, besteht die Möglichkeit, den Wurzelballen sofort mit reichlich Wasser zu spülen.

Geranienrost ist eine Pilzkrankheit, die sich durch ringförmige Kreise auf der Blattunterseite und gelbliche Flecken auf der Blattoberseite bemerkbar macht. Sie verbreitet sich nur bei Wärme und wenn gleichzeitig tropfbares Wasser auf den Blättern steht.

Befallene Blätter sofort entfernen und im Hausmüll entsorgen. Damit der Rost nicht zurückkommt, die Pflanzen mit mehr Abstand an einen besser durchlüfteten Platz stellen und darauf achten, dass beim Gießen möglichst wenig Wasser auf das Laub kommt.

Gelbe Blätter sind bei Geranien häufig ein Zeichen von Nährstoffmangel. Früh in der Saison treten bei niedrigen und stark schwankenden Temperaturen immer wieder auch Kälte-Chlorosen auf.

Gelbe Blätter lassen sich vermeiden, indem man die Pflanzen vor Temperaturen unter 8 Grad schützt oder bei Nährstoffmangel düngt.

Ein mausgrauer Belag auf Pflanzen ist meist auf eine Pilzerkrankung namens Botrytis zurückzuführen. Er macht das befallene Pflanzengewebe matschig. Botrytis oder Grauschimmel breitet sich leicht aus, wenn die Pflanzen sehr dicht stehen, die Luftfeuchtigkeit hoch ist und es in warmen Perioden mehrere Tage hintereinander regnet.

Erste Hilfe: Mit Botrytis befallene Pflanzenteile müssen so schnell wie möglich entfernt werden.

Vorbeugen kann man, indem man verblühte Blüten regelmäßig entfernt und abgestorbene Blätter auszupft.

Wenn die Erde feucht ist und die Geranien trotzdem schlapp sind, sind die Pflanzen wahrscheinlich hoffnungslos vergossen und die Wurzeln fangen schon an zu faulen. Oft erholen sie sich wieder, wenn der Wasserhaushalt in Ordnung kommt.
Erste Hilfe: Nicht noch mehr gießen, die Erde abtrocknen lassen – oder die Pflanzen gleich in neue Blumenerde umtopfen.

Andererseits kann es sein, dass die Erde staubtrocken ist, weil die Geranien sehr lange nicht gegossen wurden. Dann haben sie schon einen guten Teil vom eingelagerten Wasser aufgebraucht  und werden deshalb schlapp. In diesem Fall schleunigst für Wassernachschub sorgen!

Sehr selten hat sich vielleicht eine Pilzkrankheit eingenistet, die die Pflanzen daran hindert, Wasser aufzunehmen. In diesem Fall sind die Geranien meistens nicht mehr zu retten.

Im Grunde sind Geranien robust und anspruchslos. Blühen sie nicht, lohnt es sich die Umweltfaktoren zu kontrollieren. Gut sind ein warmer, sonniger, maximal halbschattiger Standort, ausreichend Wasser und regelmäßige Düngung.

Blühen Geranien früh im Jahr – in Deutschland ungefähr im April oder Mai noch nicht – haben sie wahrscheinlich noch nicht genug Licht getankt. Gerade bei sehr kleinen Exemplaren oder bei denen, die es in Sechser-Packs zu kaufen gibt, ist das wahrscheinlich.

Auch Temperaturen unter 5 Grad verzögern die Entwicklung.

Die Geranien also nicht zu früh nach draußen pflanzen und stets die kräftigsten kaufen, die man kriegen kann. Tipps, wie man gute Geranien-Qualität erkennt, gibt es hier.

Rote Blätter können bei Geranien verschiedene Ursachen haben:

1. Großer Unterschied zwischen Temperaturen am Tag und in der Nacht
2. Zu viel Wasser
3. Zu wenig Wasser
4. Mangel am Nährstoff Phosphor
5. Zu niedriger pH-Wert im Boden
6. Geranienrost (Pilzerkrankung)
7. Es handelt sich um eine besondere Blattschmuck-Züchtung mit roten Blättern.

Geranien überwintert man kühl, zum Beispiel in einer frostfreien Garage oder einem ähnlich kühlen Platz im Haus.

Zum Überwintern bringt man die Pflanzen vor dem ersten Nachtfrost nach drinnen und schneidet sie auf etwa 15 Zentimeter zurück. In ihrer Winterruhe brauchen sie so gut wie kein Wasser. Im Frühjahr dann die Pflanzen in frische Erde umtopfen und wärmer stellen. Mit ein bisschen Glück treiben sie wieder aus. Weitere Infos zum Überwintern gibt es hier.

Wenn die Knospen an den Geranien-Pflanzen vertrocknen, stimmt etwas mit den Umgebungsbedingungen nicht. Die gute Nachricht: Verbessert sich die Situation, kommen schnell neue Blüten nach.

Das sind die drei häufigsten Ursachen:

1. mangelnde Abhärtung
2. Lichtmangel durch einen falschen Standort
3. zu viel Wasser am Saisonstart bei geringem Wurzelvolumen

Wirft eine Pflanze ihre Blüten ab, reagiert sie damit auf großen Stress. Verliert eine Geranie im Frühjahr ihre Blüten, stand sie wahrscheinlich auf dem Weg von der Gärtnerei in die Verkaufsstelle oder in der Verkaufsstelle mehrere Tage zu dunkel. Je kürzer der Weg vom Produktionsgewächshaus zum Verkauf, desto weniger Stress für die Pflanzen, desto besser die Qualität.

Zu gut gemeintes Gießen im April und Mai kann ebenfalls zu Blütenfall führen.

Geranien sind robust und pflegeleicht. Unter normalen Umständen bekommen kräftige Pflanzen keine Schädlinge. Selbst Schnecken machen sich normalerweise nichts aus Geranien. Falls sich doch tierischer Besuch einstellt, waren die Geranien in der Regel vorher geschwächt.

– Spinnmilbe
Schadbild: silbriger Glanz der Blätter
Bekämpfung: Rückschnitt, eventuell Einsatz von Nützlingen (Raubmilben)

– Thrips
Schadbild: silbriger Glanz der Blätter
Bekämpfung: Rückschnitt, Blautafeln

– Weiße Fliege
Schadbild: weiße Fliegen und klebriger Belag auf den Blättern
Bekämpfung: Rückschnitt, Gelbtafeln

– Blattlaus
Schadbild: verkrüppelte Blätter mit gelben Flecken, Kolonien schwarzer Läuse an den Stielen und auf den Blattunterseiten
Bekämpfung: Rückschnitt, Insektizide (auf biologischer Basis) gegen saugende Insekten

Warzen auf der Blattunterseite sind Verkorkungen. Sie entstehen bei kühlen Temperaturen und zu nassem Substrat. Verkorkungen gehen nicht mehr weg, schaden der Pflanze aber auch nicht.

Erste Hilfe: Pflanzen heller und so warm wie möglich stellen. Bedarfsgerechter gießen.

Gelbliche Flecken auf der Blattoberseite in Verbindung mit braunen Kreisen auf der Blattunterseite deuten auf eine Pilzerkrankung hin, den Pelargonienrost.
Pelargonienrost verbreitet sich bei warmen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit. Meistens regeneriert sich die Pflanze insgesamt, befallene Blätter nicht.

Erste Hilfe: Befallene Blätter entfernen, im Hausmüll entsorgen. Pflanzen mit reichlich Abstand an einen gut durchlüfteten Platz stellen. Beim Gießen möglichst kein Wasser auf die Blätter schütten.

Das sind Trauermücken. Sie kommen, wenn die Blumenerde zu nass ist und die Witterung feuchtwarm. Trauermücken-Larven fressen an den Wurzeln.

Erste Hilfe: Erde sehr gut abtrocknen lassen, künftig erst gießen, wenn die Erdoberfläche trocken ist. Gelbtafeln aufstellen oder Nützlinge einsetzen.

Produkte und Informationen gibt’s im Fachhandel.

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